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Politik bei BWF?

BWF war doch ein Maschinenbaubetrieb, was hat das mit Politik zu tun, fragen uns heute die Kinder. Ja, es waren andere Zeiten. Es gab nicht nur den Betriebsdirektor sondern auch einen Parteisekretär, der fast genauso viel zu sagen hatte. Die Partei, das war immer die SED, aus der dann nach der Wende die PDS und die Linke hervorgegengen ist, war überall und hatte immer recht.

Dies glaubte sie wenigstens, doch die arbeitenden Menschen in der DDR haben jeden Tag unsinnige Parteiparolen ignoriert, gegen alle möglichen Verordnungen verstoßen, damit der Betrieb weiterlief. Wenn alle DDR Bürger das gemacht hätten was sich die SED, und ihre Funktionäre ausgedacht hatten, wäre die DDR schon 10 Jahre vorher zusammengebrochen.

So hatte jeder Betriebsangehörige seine zusätzliche politische Aufgabe zu erfüllen, er war natürlich im FDGB, der Einheitsgewerkschaft, in der DSF, der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft, in der ZV, der Zivilverteidigung und die Parteigenossen mussten jeden Montag zur Parteiversammlung gehen und am Wochenende noch zur Kampfgruppe, ein bischen Krieg spielen.

Und so sehen die heute übrig gebliebenen Relikte, wie die Wandzeitungsbilder und die schon vorgegebenen Texte sowie die DSF-Marken etwas sonderbar aus.

Die Freundschaft zur Sowjetunion wurde mit Partnerbetrieben und Bestenfahrten zum praktischen Erlebnis.

Aber man feierte auch mit der Brigade zusammen oder machte eine Brigadefahrt mit Familienangehörigen.

Wandzeitungsvorlage
Bilder zur Wandzeitung
DSF Marken (1,5 MB)
Tagebuch einer Freundschaft (3,8 MB)
DSF Wimpel
Urkunden und Auszeichnungen
Arbeitsordnung
   
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